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In einem Steampunk-Koloss durch die virtuelle Realität

In einem Steampunk-Koloss durch die virtuelle Realität

Die Faszination des Steampunk hat längst die Videospielindustrie erreicht. Die ausgefeilten Designs machen sich auch am Bildschirm gut. Das haben beispielsweise die Entwickler des unter dem Namen „Nauticrawls“ bekannten Rätselspiels festgestellt. Dieses erscheint nun unter neuem Namen für Virtual Reality. Wie schon bisher können sich die Gamer auf einen stimmungsvollen Schauplatz verlassen. Dabei werden die Spieler in die Unterwasserwelt eines fernen Planeten verschlagen.

Sie befinden sich auf der Flucht und müssen dabei der Hilfe eines Kolosses aus Metall vertrauen. Dabei handelt es sich um eine riesige Steampunk-Maschine. Diese hilft dem Gamer dabei den Fängen einer korrupten Elite zu entfliehen. Dazu muss das Steampunk-Metall-Monster doch zunächst einmal gekapert werden, bevor es losgeht. Doch dabei stellt sich ein großes Problem. Der Spieler hat zunächst keine Ahnung, wie er den Koloss steuern soll. Das gilt es zunächst herauszufinden, bevor die Flucht erfolgreich sein kann. Doch wie soll das passieren?

Wie bringt man die Maschine zum Laufen?

Nun dazu sind die Spieler aufgefordert die insgesamt vier Stockwerke des Gefährts zu durchforsten. Nur so werden sie in der Lage sein, die zahlreichen Hinweise zu entschlüsseln. Diese haben frühere Piloten und Flüchtlinge in der Steampunk-Maschine hinterlassen. Damit sich der Koloss in Bewegung setzen kann, muss man herausfinden, welche Hebel man ziehen muss, welche Schalter man umlegen sollte und welche Knöpfe gedrückt werden müssen.

Das kann natürlich nicht so einfach passieren, der Gamer muss experimentieren. Nur so findet er die richtige Reihenfolge der Abläufe heraus. Schließlich verfügt die Steampunk-Maschine über nicht weniger als fünf unterschiedliche Kontrollzentren. Diese sind durchaus unterschiedlich und müssen zuerst gemeistert werden, bevor die Flucht starten kann. Nur wenn alles richtig aktiviert wird, erhebt sich das metallene Monster vom Meeresgrund und setzt sich in Bewegung.

Studiowechsel und Neustart in virtueller Umgebung

“Nauticrawls” heißt nun in der Virtual Reality Version “A Rogue Escape”. Das Game überzeugt nicht nur mit dem Gameplay, sondern auch mit der stimmungsvollen Umgebung, in der die Action stattfindet. Hier kann das Genre des Steampunk seine Vorzüge voll ausspielen. Ursprünglich erschien „Nauticrawl“ im Jahr 2019. Damals war das Game für die 2D-Plattformen entwickelt worden. Spare Parts Oasis war dabei maßgeblich führend. Doch bei der neuen Version hat Sylphe Labs nun die Finger im Spiel. Das Studio gab dem Game auch gleich einen neuen Namen, nämlich „A Rogue Escape“.

Studiowechsel und Neustart in virtueller Umgebung
Studiowechsel und Neustart in virtueller Umgebung

Dabei zeigt sich, dass das Spiel stark von den Veränderungen und vor allem von der virtuellen Realität profitiert. Dazu tragen auch die gigantische Unterwassermaschine im Steampunk-Design und der stimmungsvolle Schauplatz bei. Vor allem die klaustrophobische Stimmung, die beim Durchsuchen des Steampunk-Kolosses aufkommt, ist großartig. Der Spielerfinder zeigte sich begeistert von dem, was die Entwickler hier auf die Beine gestellt haben. Er sah in „A Rogue Escape“ die Chance, sein Spiel neu zu denken. Immerhin wurde das Game nicht nur in die virtuelle Welt portiert, sondern neu erfunden. „A Rogue Escape“ wird sich im Sitzen und im Stehen spielen lassen. Es erscheint im Jahr 2021 für die PC-VR-Plattformen.